Berufsbild Jurist (m/w)

Über 8000 Studenten beenden jedes Jahr erfolgreich ihr Jurastudium. Sie sind später aber nicht nur in den typischen Jura-Berufen wie Richter, Anwalt oder Staatsanwalt zu finden. Eine kleine Elite schafft es mit hervorragenden Noten den Beruf des Notars zu ergreifen. Andere müssen oder können bei der Berufswahl etwas flexibler sein: Banken, Behörden, Versicherungen, Kammern, Verbände, Industrie oder auch Dienstleistungsunternehmen bieten Stellen für Juristen an.

Auch freie Berufe wie Steuerberater oder Wirtschaftsprüfer werden von den Absolventen angestrebt. So vielfältig wie die Arbeitgeber, sind auch die Aufgaben eines Juristen. Von Beratung über Aufsetzen von Verträgen und anderen Schriftstücken bis hin zur Prüfung von Rechtmäßigkeiten erstreckt sich der Arbeitsalltag. Ziel dabei ist stets die Einhaltung von Recht und Gerechtigkeit zu gewähren und Ausgleich bei Meinungsverschiedenheiten zu schaffen.

Wer sich nicht scheut Paragraphen zu wälzen und die Lösung für ein Problem im Detail zu suchen ist richtig in diesem Berufszweig. Ein gewisses Talent, sehr theoretisch gehaltene Gesetzestexte auf die Praxis übertragen zu können, ist unbedingt notwendig. Besonders als Anwalt oder Staatsanwalt ist es wichtig ein selbstbewusstes Auftreten und eine gute Rhetorik zu beherrschen, um den Richter von seinem Anliegen zu überzeugen und seine Mandanten gut vertreten zu können.