Berufsbild Informatiker (m/w)

Der Beruf Informatiker / Informatikerin ist interdisziplinär in den Bereichen der Mathematik, Logik und Computertechnik angesiedelt. Hierbei unterscheidet man u. a. zwischen theoretischer, praktischer und technischer Informatik. Allgemein geht es dabei um die Automatisierung von Berechnungen und konkret um Hardware, Software oder die Programmierung von Computern in praktischen Anwendungen. Der gesamte IT-Bereich ist diesem Berufsfeld zuzuordnen.

Spezialgebiete können in allen Bereichen der Wissenschaft oder modernen Technik liegen wie z. B. in der Wirtschaftsinformatik, Geoinformatik oder z. B. der Maschinenbauinformatik, die sich mit Systemen der Produktentwicklung (Visualisierung, CAD, Animation, FEM) beschäftigt. Die Fachgebiete CAM (Computer Aided Manufacturing) und die Automatisierungstechnik gehören ebenfalls zur Maschinenbauinformatik.

Eine praktische Aufgabenstellung in der Software kann beispielsweise die Entwicklung oder Optimierung von Algorithmen mithilfe der Komplexitätstheorie sein, mit dem Ziel Ressourcenverbrauch zu reduzieren. Als Ergebnis könnte für eine Softwareanwendung die Rechenzeit verkürzt oder der Speicherbedarf reduziert werden.

Die systematische Entwicklung von Algorithmen, Konzepten und Softwarelösungen für ganz konkrete Anwendungsprogramme von der ersten Idee bis zum fertigen Produkt ist ein mögliches Arbeitsgebiet.