Berufsbild Psychologin (m/w)

Menschen mit psychologischem Background werden immer mehr gesucht. Menschenkenntnis und Feingefühl gepaart mit dem im Studium erlernten psychologischen Wissen und analytisches Denken sind gefragte Fähigkeiten in den Personalabteilungen der Wirtschaft. Personalentwicklung, Auswahl, Einsatz aber auch die Betreuung von Mitarbeitern, zum Beispiel durch Coachings, gehören dabei zu den Aufgaben des Psychologen. Auch Schulungen und interne Seminare für Führungskräfte organisiert und leitet er in größeren Firmen und Organisationen.

Neben dem Personalwesen finden Psychologen einen Arbeitsplatz im Marketing, als Berater, in politischen Organisationen oder als Mediatoren.

Das Bild vom Seelenklempner, der seine Patienten auf der Couch therapiert, ist lange überholt. Das Berufsfeld ist so vielfältig wie die Menschen und reicht von der strategischen Polizeiarbeit und Kriminologie über Unternehmensberatung, Weiterbildung, Werbung, medizinische wie geistliche Arbeitsfelder vom Vertrieb bis zum Coaching.

Zu einem Arbeitsfeld in der Psychologie gehören Erziehung und Bildung. Psychologen betreuen und beraten Kinder, Jugendliche und Eltern in Bildungseinrichtungen wie Schulen oder in sozialen Einrichtungen. Dazu zählen zum Beispiel Heime, kirchliche Einrichtungen und Frauenhäuser. Zu diesem Arbeitsfeld gehört auch die Organisation von Prozessen die die Bildung oder die Erziehung betreffen. Auch in der Erwachsenenbildung sind Psychologen tätig um in Seminaren oder Ausbildungen psychologisches Wissen zu vermitteln.

Therapeut

Der klassische Berufsweg eines Psychologen ist aber nach wie vor der zum Therapeuten. Als Angestellter in einer Klinik, einer kirchlichen Einrichtung oder selbständig mit eigener Praxis therapiert er Menschen mit psychischen und sozialen Problemen. Je nach Schwerpunkt kann dies von Kriminalität, Ehekrisen bis zu Sucht nach verschiedenen Stoffen oder extremen Essstörungen reichen. Ziel des Therapeuten ist, das Wohlbefinden und die Gesundheit seines Patienten wieder herzustellen und unter Umständen ihn durch gewisse Maßnahmen vor sich selbst zu schützen.