KFZ-Mechatroniker: Mechaniker und Elektroniker in einer Person

Berufsbild

Der Beruf Kraftfahrzeugmechatroniker (m/w) entstand aufgrund der Veränderungen in den alten Berufsbildern der KFZ-Mechaniker und KFZ-Elektriker 2001 bis 2003. Kraftfahrzeuge bestanden früher mehr aus mechanischen Komponenten und Elektrik in der Zündung und Beleuchtung. Später kamen immer mehr elektrische Funktionen hinzu vom elektrischen Fensterheber bis zur Sitzverstellung.

Heute sind mehr elektronische Komponenten in Kraftfahrzeugen verbaut als mechanische. Unzählige Steuergeräte sind über Bussysteme miteinander vernetzt und werden über Bordcomputer koordiniert. Da ist ein Mechatroniker gefordert, der die elektronischen Systeme der Fahrzeuge kennt und mithilfe von Computertechnik Fehleranalysen durchführen kann. Im Fehlerfall werden Komponenten nur noch ausgetauscht.

Mechanische Arbeiten stehen nach wie vor auf der Tagesordnung. So werden Achsen vermessen und Stoßdämpfer getestet, Bremsen werden repariert und Reifen gewuchtet. Alles, was zur Werkstattarbeit gehört wird auch von diesen Fachkräften erledigt, die Mechaniker und Elektroniker in ein einer Person sind.